Gefühlswelt
Empty Smile - 2. Kapitel – I Just Want to forget – Jeremy (Tv.)

Empty Smile - 2. Kapitel – I Just Want to forget – Jeremy POV

Seit 156 Stunden dachten meine Familie und Freunde ich wäre weg, seit 156 Stunden versteckte ich mich in einer jämmerlichen kleinen Gruft. Wusste nicht was ich tun sollte und seit 156 Stunden fühlte ich nur noch Schmerz.
Ich wusste warum sie es getan hatten, jedenfalls nahm ich es an, mir war klar dass Elena mich nicht auch noch verlieren konnte, dass sie es in Kauf nahm dass ich ihr nie würde verzeihen können, sie wollte mich einfach nur weiter atmen wissen.
Was ich nicht wusste war wieso Damon es nicht wirklich getan hatte, warum er mir unbemerkt etwas Eisenkraut zusteckte und warum er mich so angesehen hatte.
So als würde er es verstehen, so als würde er mich verstehen.
Ich denke er tut es auch, mich verstehen meine ich, ich glaube er kennt ihn auch, diesen Hunger nach mehr, egal was nur mehr, und diese Einsamkeit, die Verzweiflung und den Hass.
So oft habe ich mich gefragt ob er es einfacher hat oder schwerer, dadurch dass er ein Vampir ist und diesen Schalter hat der seine Gefühle ausschaltet.
Ich weiß nicht wieso, aber ich bin mir ziemlich sicher dass dieser Schalter nicht alle Gefühle ausschaltet. Ich bin mir auch ziemlich sicher welche er dort belässt wo sie einen auch schon vorher quälten… gerade der Hass, die Wut, der Hunger, die Gefühle die einem an meistens das Herz zerquetschen, die Empfindungen die wie dunkle Dämonen durch meine Brust huschen und mich dazu bringen Sachen zu tun, zu fühlen, und zu sagen, die mich sogar noch in meinen Träumen quälen…
Warum nur bin ich nicht so wie Elena?
Natürlich ging es ihr nach dem Tod unserer Eltern schlecht, natürlich machte sie diese ganze Vampir Sache fertig, natürlich hat sie Angst davor noch jemanden zu verlieren!
Aber sie kommt darüber hinweg, sie hackt diese Gefühle ab und macht einfach weiter, und ich, ich begrabe sie in der Weite meiner Seele, schließe sie weg und achte penibel darauf nie eines entwischen zulassen weil ich Angst davor haben was herauskriechen könnte.
Mit der Trauer könnte ich umgehen, sogar mit meinem Verlangen nach Dingen die ich mir selbst nicht eingestehen will, aber mit der Wut, dem Hass und der Rachsucht, ja gerade mit der Rachsucht könnte ich nicht umgehen. Ich weiß wie es ist wenn eines dieser Gefühle in mir emporsteigt…
Es ist also würde pure Dunkelheit in mir emporsteigen, mir durch die Venen und die Adern kriechen und mich beinahe verschlingen…
Alleine bei dem Gedanken daran kräuseln sie die Härchen auf meinem Arm…
Wie also könnte Elena denken dass ich wo anders glücklich sein könnte, wie könnte sie denken dass ich all das was mich an Mystic Falls band ignorieren könnte?
Vielleicht hätte es funktioniert, aber was ist wenn nicht? Was ist wenn ich nicht mehr auf die kleine dunkle Box im Innern meiner Seele geachtet weil ich einfach vergessen hätte dass sie da war?
Was wäre wohl passiert wären all diese Gefühle, und noch so viele andere entkommen?
Wäre ich einfach verrückt geworden?
Hätte ich mich selbst, oder vielleicht sogar andere in Gefahr gebracht?

Ein Knacken riss mich aus meinen Gedanken, wer es wohl war der mir in meiner Gruft Gesellschaft schenken wollte? Damon, oder vielleicht jemand anderes? Hatte er Elena möglicherweise gesagt wo ich wirklich war?
Eine erschrockene Stimme unterbrach mich: „Scheiße Jeremy, bist du das etwa?“
Ich sah dem Mensch in die Augen den ich als letztes erwartet hatte jemals wiederzusehen.
„Jaejoong?!“
empty.smile am 11.2.12 23:48


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Kapitel 1 - Don´t say Goodbye - Jaejoong POV (J.)

„Warum, Hyung? Warum müssen wir das tun?“ Jaejoong konnte es kaum ertragen seinem jungen Freund in die rehbraunen, großen Augen zu schauen, in denen sich der ganze Schmerz der letzten Tage spiegelt. Er war ratlos und fühlte sich schuldig. Schuldig, weil er in seiner Pflicht als Beschützer und Ältester versagt hat. Schuldig, weil er seine Familie im Stich lassen hat. Doch am meisten schuldig fühlt er sich, weil er Changmin mit in diese Sache gezogen hatte. Die Augen des Jüngeren füllten sich mit Tränen. Leise flüsterte der Jüngere: „Ich will sie nicht verlassen. Hyung, sie sind immer noch unsere Familie!!“ Jaejoong seufzt: „ Ich weiß doch, Min…. Aber wir können nicht bei ihnen bleiben. Wir sind nicht mehr wir selbst!“ Verzweifelt umfasst der Brauhaarige seine Hand und hielt sie wie ein Rettungsanger fest. Schweigend schaute der Älter aus den Fenster des Flugzeugs. Am liebest würde er die Ereignisse der letzten Wochen vergessen. Aber vor allen die der letzten Tag.

„DU WILLST WAS?!“, entsetzt schauten ihn die anderen drei Bandmitglieder an. „Ich werde Dong Bang Shin Ki verlassen.“ Mit diesem Satz zerbrach nicht nur Jaejoongs Welt, sondern auch die seiner drei Freunde, Junsu, der süße Witzbold, Yuhno, der Leader und Vater der Gruppe und Yoochun, der Sanfte. Doch er musste noch einen Schritt weiter gehen. Er würde mit dem nächsten Satz die Welt seiner Freunde,… nein seiner Familie, die er gerade in Scherben zerbrochen hatte, vernichten. Ein heftiger Schmerz machte sich in seinem Herz breit. „Und Changmin wird mit mir kommen.“ Junsu zog erschrocken die Luft ein. „NEIN, NEIN, NEIN!! Jaejoong, was soll das???“ Tränen standen dem sonst so fröhlichen Junsu in den Augen. In diesen Moment fing Jaejoong an sich zu hassen. Er sah die Ungläubigkeit in den Augen der anderen Jungen. Changmin, der bis jetzt noch keinen Ton von sich gegeben hatte, schluchzte leise auf. Er versuchte stark zu sein, stark nur für ihn. Jaejoong. Er war an allen Schuld. Daran, das es ihre kleine, aber doch glückliche Familie zerriss, daran, dass Changmin jetzt so war wie er. Er hatte es nicht gewollt. Nie hätte er gewollt das der Mangae (koreanisch: Nesthäkchen) mit in die Sache gezogen wurde. Und doch ist es passiert. Der Vorfall hatte im schmerzlich gezeigt, dass seine geliebte Familie nicht sicher war, solange er bei ihnen war. „Warum???“ Das zarte flüstern von Yoochun war kaum zuhören. „Warum willst gerade du uns verlassen?“ Man könnte hören wie er versuchte seine Tränen zurückzuhalten. Jaejoong fühlte sich elend, doch nach außen hin, hatte sein er eine ausdruckslose Gesichtsmaske aufgesetzt. Mit fester, kalter Stimme sagte er: „ Ich kann das einfach nicht mehr. Ich kann euch nicht mehr sehen. Ich kann nicht mehr hören wie ihr lacht oder wie ihr redet.“ Gequält schrie Junsu auf. Jaejoong wollte nicht mehr, er konnte es fast nicht ertragen, wie viel Leid er Junsu antat. Zum ersten mal seit Jaejoong seinen Ausstieg verkündet hatte, meldete sich Yunho zu Wort. „Es muss einen anderen Grund geben. Verdammt noch mal, Jae!! Ich bin dein bester Freund. Wir sind deine Familie. Warum willst du gehen?? So bist du nicht! Du bist unser Beschützer, der Älteste,…Du bist der, der sich immer um uns alle gesorgt hat, der für uns da war wenn es uns schlecht ging… Du BIST… unsere Mutter.“ Jaejoong konnte nichts widern. Er war nach diesen Worten so bemüht seine Maske aufrecht zuhalten, dass er nicht antworten konnte. Jedes einzelne Wort schnitt ihm tief in sein Herz. Changmin rettet Jaejoong, der schon fast versucht war, doch bei seiner Familie zubleiben. „Wir werden gehen! Haltet uns nicht auf! Macht es euch nicht so schwer! Vergesst uns!“ Der Jüngste der Truppe war doch am stärksten. Jaejoong war seinem Kleinen unendlich dankbar. Mit einem Aufschrei warf sich Junsu in die Arme von Changmin. Er umarmte den Brauhaarigen so fest er konnte. Changmin blieb stock steif stehen. „ Ich lasse dich nicht gehen! Keinen von euch!“ Junsu weinte wie ein Wasserfall. Noch nie hatte Jaejoong Junsu so verzweifelt gesehen. Er musste es beenden. Jetzt sofort. Wenn es so weiter ging, schafften die drei noch ihn umzustimmen. Doch er musste sie verlassen. Damit sie leben konnte, damit sie…. Damit sie sie selbst blieben. Er hat schon zugelassen, dass Changmin so ein Monster wie er wurde. Er würde es nicht zulassen, dass die anderen das gleich Schicksal erreichte. Langsam ging er auf Junsu zu, zog ihn kräftig von Changmin weg. Junsu wurde nach hinten geschleudert und knallte gegen die Wand. Langsam rutschte er an ihr runter und brach weinend zusammen. Sofort war Yoochun bei ihm. Er legte seinen Arm um seinen Bruder. Selbst weinend, versucht er Junsu zu beruhigen. Yuhno sah Jaejoong entsetzt an. Jaejoong konnte es selbst kaum glauben, was er getan hatte. Er musste hier raus. Er konnte es nicht mehr ertragen. Schnell packte der Schwarzhaarige die Hand von Changmin und zog diesen mit nach draußen. Er wollte weg, weit weg von hier. Er wollte alles nur vergessen.

„Hyung!!!“ Changmins Stimme riss den Schwarzhaarigen aus seinen düsteren Gedanken. „Du musst dich anschnallen. Wir landen gleich.“ Besorgt sah der Jüngere den Älteren an. Also Jaejoong den Blick des Brauhaarigen auf sich spürte, schwor er sich eins. Er würde nie wieder zulassen, das Changmin was passiert. Nie wieder. Dieses Mal würde er seine Familie nicht verletzten. Dann Changmin war der einzige, den er noch hatte.
empty.smile am 11.2.12 23:18


Prolog – Why did i fall in love with you? – Damon POV (Tv.)

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Prolog – Why did i fall in love with you? – Damon POV

162 Jahre lang war Stefan der Mittelpunkt seines, und leider auch meines Lebens gewesen und ich hatte mich immer noch nicht daran gewöhnt.

Klar, natürlich hatte der „Gute Vampir“ das Herz der hübschen weiblichen Hauptprotagonistin gewonnen, klar hatte er all die Freunde, die Liebe und den ganzen anderen Mist bekommen.
Warum also überraschte es mich immer wieder?

Mein Leben war eine verfluchte drittklassige Soap, ungefähr so wie Verbotene Liebe oder Hand aufs Herz… nur eben mit sehr viel mehr Tod, Verzweiflung und Blut… die Vampire nicht zu vergessen!

Natürlich wusste ich dass die Beziehung von Elena und Stefan nicht halten würde, sie war einfach nicht Stefans Typ – viel zu aufopfernd und zu leicht zu haben, jedenfalls für Stefan.
Er mochte diese Art von Frau eigentlich nicht, und war sicher nur wegen Katherine noch mit Elena zusammen, um ihr und bestimmt auch um mir zu beweisen dass es doch funktionierte.

Aber ich hatte ihn schon längst durchschaut, ich meine, zum einen war da die Freundschaft mit Lexi gewesen, sie war recht hübsch und in den ganzen 100 Jahren ihrer Freundschaft hatten sie kein einziges Mal miteinander geschlafen. Dann war da natürlich Katherine, klar er war beinahe von ihr besessen gewesen, aber ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher dass wir das alles Katherine´s Manipulationen zu verdanken hatten. Oder war es etwa logisch das Stefan sich nicht mehr für sie interessierte seit er ein Vampir war?

Die einzige Erklärung dafür war das seine Leidenschaft, Liebe und Sehnsucht nach ihr nur eingeimpft gewesen waren und mit seinem Untod war eben all das verschwunden gewesen.
Ich erinnere mich noch gut an die Nacht in der Katherine mir erzählt hatte wer und was sie war, aber noch deutlicher erinnerte ich mich daran wie Stefan mich zwang Menschenblut zu trinken um meine Verwandlung abzuschließen. Ich hatte es Stefan nie erzählt, ich wollte es mir die meiste Zeit ja selbst nicht eingestehen, aber für einen Moment, eine einzelne Sekunde war ich ihm dankbar dafür gewesen dass er mir das „Leben“ rettete, wenn man es denn so nennen konnte.
Das war nur ein Grund mehr ihn zu hassen!

All dieses selbstgerechte Getue, all diese angebliche Reinheit…
Wenn sie alle doch nur wüssten was ich weiß, was ich gesehen, was ich in seinem Herzen gefühlt hatte…
Sie alle würden es nicht glauben können!

Am allerwenigsten Elena, was würde sie wohl denken wenn sie wüsste dass all die Träume die Stefan hatte nicht etwa von ihr, nein, von Matt oder sogar Jeremy handelten.
Manchmal handelten sie sogar von mir…

Aber das war eine Sache die nicht einmal ich herumerzählen würde, ja, ich hasste Stefan wie die Pest aber ich konnte ihn nicht vollkommen zerstören, genauso wenig wie ich ihn töten könnte, denn dort waren immer die Bilder die ich so sorgfältig in meinem Kopf verschloss.

Diese Bilder überwältigten mich wenn ich nicht auf das Schloss achtete, lenkten mich ab, öffneten die dunkle Box in der all meine Gefühle verstaut waren und sie alle schrien, erinnerten mich an eine Zeit in der ich mich darauf freute nach Hause zu kommen und Stefan wiederzusehen.

Erinnerten mich an all unsere Gespräche, an die Augenblicke tief empfundenen Glücks die meine menschliche Existenz erträglich gemacht hatten.

Merda, manchmal vermisste ich diese Zeit, etwas was mich immer wieder dazu brachte mich selbst zu hassen…
Noch mehr als ich es sowieso schon tat!
Warum auch nicht? Sie alle hassten mich, ich hatte ihnen auch genug Gründe dafür gegeben….

Wenn sie doch nur wüssten das ich sie dazu bringen musste mich zu hassen, wen sie wüssten was ich sorgsam in mir versteckt hielt…

Aber sie durften es nicht wissen, sie konnten es auf keinen Fall erfahren, ich musste mit aller Macht verhindert dass sie erfuhren warum sie mich hassen mussten…

Sie durften nicht wissen dass meine Liebe, meine Freundschaft, Verzweiflung und Tod brachte!
empty.smile am 11.2.12 23:07


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